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Mehr User Generated Content im Netz

Veröffentlicht am Fr, Aug 15, 2008 von Sascha Cremer

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Bitkom Studie zum Mitmach-Web

Die BITKOM hat eine interessante Studie zum “Mitmach-Web” veröffentlicht, also zum Anteil des user generated content im Internet. Demnach veröffentlicht ein Viertel aller Internetnutzer persönliche Bilder im Netz, 15% geben persönliche Daten preis und 13% betreiben eine eigene Homepage oder ein Blog. Aus meiner Sicht stellt sich da natürlich die Frage, wieviel Prozent sich dabei bewußt machen, dass sie auf diese Weise ihr eigenes Bild im Netz prägen…

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Reputation Bashing

Veröffentlicht am Di, Aug 12, 2008 von Sascha Cremer

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Über einen besonders extremen Fall des Reputation Bashing, also dem gezielten Zerstören einer Online Reputation, berichtete gestern der Spiegel – was war geschehen?

Ein ranghoher Manager der Credit Suisse, Steve Rattner, war eine Affäre mit einer verheirateten Frau eingegangen. Für ihn zum Verhängnis wurde dabei, dass der gehörnte Ehemann sich bestens mit den Möglichkeiten des Web 2.0 auskannte und auf allen Kanälen gegen Rattner zu Felde zog: In Foren großer Zeitungen, auf eigens eingerichteten Blogs, auf mySpace und Facebook – überall fand sich plötzlich die Anklage, das Rattner seine Frau nur durch Geld und Geschenke verführt hätte, verbunden mit der Frage “Dürfen sich Reiche alles leisten?”.

Eben durch diese allgemeine Frage, mit der er nebenbei Rattner durch den Schlamm zog, gelang es dem Ehemann Tommii Cosgrove eine breite Diskussion in den Staaten loszutreten. Dabei schlugen sich zwar auch einige Kommentare auf die Seite Rattners – letztlich wurden der Credit Suisse die Negativschlagzeilen aber alsbald zuviel. Das Ergebnis: Rattner zieht sich von seinem Managerposten zurück.

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Real Estate Connect 2008 – Get Social or Die – Blogs als Marketing und PR Werkzeug

Veröffentlicht am Do, Jul 31, 2008 von Thomas Floracks

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Bloggers Connect

Dieser zugegebenermaßen etwas reißerische Titel eines der Seminare der diesjährigen Real Estate Connect in San Francisco zeigt wohin sich das Internet und bestimmte Bereiche der Arbeitswelt bewegen.
Die Fragen die sich stellen:
Wer braucht ein Blog?
Wie funktioniert Bloggen für Unternehmen?
Was sollte man beim Bloggen beachten?

Wer braucht ein Blog?

Get social or die – das ist natürlich nicht für jede Person oder Firma wahr. Abhängig von der jeweiligen Branche kann ein Blog aber durchaus zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor werden. So wie private Blogger ihre Seiten dazu nutzen um eine eigene Online Reputation als Experte in einem bestimmten Gebiet zu etablieren, können auch Anwälte, Autoren, Journalisten oder Immobilienhändler ein Interesse daran haben eine Präsenz und eine Reputation mit Hilfe eines Blogs aufzubauen.

Blogs sind dabei das ideale Werkzeug um (potenzielle) Kunden über das Thema, die Services, die Produkte oder sogar die Personen eines Unternehmens zu informieren. Entscheidend ist, dass Sie etwas zu sagen haben und authentisch bleiben. Wie ein bekannter Blogger auf der Real Estate Connect treffend meinte: “If you have a crappy business a blog is not going to help” (”Wenn Sie eine miese Firma haben, wird ein Blog nicht helfen”).

Wie funktioniert Bloggen für Unternehmen?

Im Web 2.0 ist es nicht mehr ausreichend zu sagen, ich habe das beste Produkt, den besten Service etc. Offensichtliche Marketingstrategien schaden eher als sie nützen. Was mehr und mehr Menschen im Internet suchen ist Information, die als unverfälscht, authentisch und deshalb vertrauenswürdig wahrgenommen wird, frei von Werbebotschaften und kommerziellen Interessen. Das erklärt den Erfolg von Blogs. Wenn Peter, ein Typ wie du und ich, eine Digitalkamera empfiehlt, dann kann das auf die Kaufentscheidung vieler Menschen mehr Einfluss haben als die letzte Anzeige des Herstellers in der Morgenzeitung.

Das ist ebenso wahr für den Anwalt, der über seine Ansichten zum Arbeitsrecht bloggt. Vielleicht erreicht er viele hundert Leser jeden Tag, die den Blog wegen seiner guten und aktuellen Information schätzen. Wenn einer dieser Leser, der in derselben Stadt wohnt, einen Anwalt braucht, wen wird er anrufen? Oder wenn ein Verwandter des Lesers nach einer Empfehlung für einen Anwalt fragt, wen wird der Leser empfehlen?

Blogs sind viel Arbeit und kein Weg zu garantiertem Erfolg. Das beeindruckende am Bloggen ist es, dass es erlaubt eine Beziehung zu vielen potentiellen Kunden herzustellen ohne einen Cent für traditionelles Marketing auszugeben. Oft sind Blogger sich über die Präsenz der potentiellen Kunden in ihrer Leserschaft nicht einmal bewusst. Wenn jedoch ein Leser den Kontakt zu einem Blogger sucht, hat dieser potentielle Kunde bereits ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und das Gefühl den Blogger zu kennen.

Ein Inmobilienhändler auf der Real Estate Connect hatte das Beispiel eines späteren Kunden, der in seiner ersten Email schrieb: ”Ich habe das Gefühl dich schon seit meiner Jugend zu kennen” – einfach nur, weil er über Monate hinweg den Blog des Immobilienhändlers über Miami gelesen hatte.

Um ihren eigenen Blog zu starten benutzen sie eine der vielen kostenlosen Plattformen, wie Blogger, Wordpress, Typepad oder Moveable Type um nur die Wichtigsten zu nennen. Wordpress gibt es auch als Open Source Variante, die sie auf einer eigenen Domain installieren können. Dabei sind meisten günstigen Hosting Provider, die PHP und MySQL bieten, ausreichend.

Was sollte man beim Bloggen beachten?

  • Bevor sie mit ihren eigenen Blog starten: Lesen Sie andere Blogs in ihrem Themenbereich, informieren sie sich über aktuelle Diskussionen und kommentieren sie aktiv
  • Bloggen Sie nicht anonym
  • Bleiben Sie authentisch – wer ist der Mensch hinter ihrer Firma oder ihrer Service?
  • Stellen Sie Verkaufsinteressen hinten an, nützliche Informationen für ihre Kunden stehen im Vordergrund
  • Bieten Sie relevante und im besten Fall einmalige Informationen an
  • Schrecken Sie nicht vor kontroversen Themen zurück und suchen sie die Diskussion
  • Lernen Sie die Blogging Community in ihrem Themenbereich kennen
  • Bloggen Sie lokal, wenn sie ein lokales Produkt verkaufen: “Hyperlocal blogging” hat zwar einen begrenzten Einzugsbereich, dafür erreichen Sie treffsicher ihre Zielgruppe. Für lokal begrenzte Themen erhöhen sie zudem ihre Chancen im Suchmaschinen Ranking zu erscheinen.
  • Bloggen Sie transparent: Kontaktinformationen und ein Link zu ihrer kommerziellen Webseite sind ein Muss
  • Wichtig: Sie sind eine Firma mit kommerziellen Interessen und brauchen das nicht zu verstecken – ihre Leser können zwischen ihnen als Individuum und ihrem Beruf oder Firma unterscheiden; alle müssen irgendwie Geld verdienen. Klar muss nur sein, dass ihr Blog kein Schaufenster für ihre Firma oder Dienstleistungen sein kann oder er wird scheitern. Ihre Leser wollen Peter, den Experten. Wer Peter, den Anwalt will, klickt auf den Link zur Kanzlei oder ruft an.

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Eine Identität im Netz – Segen oder Fluch?

Veröffentlicht am Di, Jul 29, 2008 von Sascha Cremer

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Mit Interesse habe ich heute einen kurzen Artikel auf Spiegel Online gelesen, der die Bemühungen verschiedener staatlicher und wirtschaftlicher Organisationen hin zu einer einheitlichen Web-Idenität beschreibt. Zu Recht wie ich finde werden diese Bemühungen kritisch beäugt.

Einheitliche virtuelle Identität

Die Frage die sich für mich zunächst stellt ist jedoch: Wer erhält letztlich die Kontrolle über eine vereinheitlichte Web-Identität? Wohl zu Recht erscheint vielen eine staatlich gelenkte und mit dem eigenen Personalausweis und staatlichen Datenbanken verknüpfte Web-Identität als datenschutzrechtlicher Albtraum. Sorgenvoll betrachte ich allerdings auch wirtschaftliche Initiativen alá OpenID, das mittlerweile neben Google und Microsoft auch von mySpace, VeriSign und anderen unterstützt wird. Zu Recht stellt sich die Frage nach dem Ziel dieser Bemühungen – auf der einen Seite der vermeintlich gläserne Bürger, auf der anderen der gläseren Konsument, der zunehmend gezielt mit Werbung malträtiert werden kann.

Zersplitterte Web-Identität = Anonymität?

Grundsätzlich zu verurteilen sind diese Initiativen dennoch nicht, denn: Die segensreiche Anonymität einer “zersplitterten” Web-Identität, wie der Spiegel es nennt, ist bereits heute ein reiner Wunschtraum. In diesem Blog haben wir in verschiedenen Artikeln gezeigt, dass es ein leichtes ist diese Splitter zu einem einheitlichen Bild zusammenzufügen. Natürlich – eine einheitliche virtuelle Identität würde diese Bemühungen vereinfachen. Aber auch heute reicht bereits die Anmeldung in gängigen sozialen Netzwerken, eine Google Recherche und der gezielte Einsatz spezialisierter Dienste wie Yasni oder MyonID um alle im Netz verfügbaren Informationen zu einer Person zusammenzutragen.

Eine Identität im Netz – auf das Wie kommt es an

Wenn die Anonymität im Netz also ohnehin längst nicht mehr gegeben ist können die Bemühungen hin zu einer einheitlichen Identität im Netz auch durchaus als Chance verstanden werden. Entscheidend ist jedoch die Frage des ‘Copyrights’. Haben staatliche oder wirtschaftliche Institutionen die Hoheit über die Daten Benutzers oder bleiben die Rechte da, wo sie hingehören: Beim Benutzer. Während es für den Aufbau einer postiven Online Reputation heute notwendig ist verschiedenste Quellen (soziale Netzwerke, Blogs, etc.) zu bedienen, gäbe es fortan eine einzige Anlaufstelle um eigene Informationen zu steuern. Ich möchte alte Meinungen revidieren die ich irgendwann einmal in einem Blog getätigt habe? Kein Problem, eine übergreifende Plattform ermöglicht den einfachen Zugriff auf diese Daten. Ich will mich aus dem Netz zurückziehen? Dann lösche ich eben meine virtuelle Identität gemeinsam mit all den Fotos, Texteinträgen und Videos, die ich nicht mehr mit der Weltöffentlichkeit teilen will.

Open Source

Vertrauen in eine solche übergreifende Plattform kann aus meiner Sicht jedoch nur von einer offenen und für alle transparenten Bewegung geschaften werden, die getreu dem Open Source Gedanken dafür sorgt, dass die Rechte an persönlichen Daten auch tatsächlich und uneingeschränkt beim Benutzer verbleiben. Entsprechende Initiativen fehlen bisher leider, hier geben die großen sozialen Netzwerke mit ihren Werbeinteressen weiterhin maßgeblich den Ton an.

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Reputation Management Basics – Teil 3: Be heard!

Veröffentlicht am Mi, Jul 23, 2008 von Sascha Cremer

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Nachdem ich in Teil 1 und 2 meiner Reputation Management Basics beschrieben habe was es grundsätzlich beim Aufbau einer Online Reputation zu beachten gilt bzw. wie sie sich ein Bild über ihre eigene Online Reputation machen können geht es jetzt darum, diese aktiv zum eigenen Vorteil zu verändern. Dazu gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Negative Beiträge unterdrücken, positive Beiträge fördern.

Negative Beiträge unterdrücken

Bevor ich mich im vierten Teil meiner Basics mit dem ‘Königsweg’ des Reputation Managements befasse, der Förderung gewünschter Beiträge, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Möglichkeiten negative Beiträge im Netz zu beseitigen. Wohl gemerkt: Das Löschen ungewünschter Beiträge funktioniert nicht immer, ein Versuch lohnt sich, wie in meinem Fall, aber allemal.

Rechtliche Grundlagen

Eine häufige Quelle unerwünschter Äußerungen zu ihrer Person im Internet sind Foren, Blogs bzw. jedwede Seite mit ‘user generated content’, also Seiten, auf denen prinzipiell jeder publizieren kann. Sowohl die Verfasser einzelner Artikel auf diesen Seiten, als auch die Betreiber entsprechender Foren sind dabei grundsätzlich gesetzlich geschützt. Für Forenbetreiber gilt, dass sie die Inhalte ihrer eigenen Seite NICHT aktiv kontrollieren müssen. Werden sie jedoch auf Rechtsverletzungen aufmerksam gemacht, müssen sie sehr wohl aktiv werden und entsprechende Artikel gegebenfalls löschen. Hier ist es jedoch juristisch meist schwer abzuwägen, ob ein Artikel durch das allgemeine Prinzip der Meinungsfreiheit geschützt ist, oder ob tatsächlich der Tatbestand der Verleumdung vorliegt. Es gilt: Sollte sich ein Forenbetreiber tatsächlich weigern einen Eintrag über sie zu löschen kann der juristische Weg lang werden und hat einen ungewissen Ausgang. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, das Blog- und Forenbetreiber meist sehr unterstützend sind wenn sie feststellen, dass tatsächlich beleidigende Äusserungen auf ihren Seiten zu finden sind und diese dann auch löschen.

Einmischen!

Sollte sich ein Seitenbetreiber dennoch quer stellen und der juristische Weg zu beschwerlich erscheinen: Mischen Sie sich aktiv in die Diskussion ein! Kommentieren Sie negative Beiträge und schildern Sie ihre Sicht der Dinge! Gerade deshalb ist es so wichtig, dass sie sich immer auf dem Laufenden halten über ihr Bild im Netz.

Soziale Netzwerke – Bindung fürs Leben?

Neben öffentlich zugänglichen Webseiten finden sich ‘belastende’ Interneteinträge aber oftmals auch in den mehr oder wenigen geschlossen Communities sozialer Netzwerke. Hier ist zu unterscheiden zwischen Informationen, die sie selbst zur Verfügung gestellt haben und Informationen, die andere über sie verbreiten. Im ersten Fall haben sie natürlich immer die Möglichkeit selbst eingestellte Informationen auch wieder zu entfernen, die Tücke liegt jedoch oftmals im Detail. Während sich einzelne Details meist noch problemlos entfernen lassen ist beispielsweise die komplette Löschung eines Benutzerprofils mitunter problematisch, so mutet Facebook seinen Benutzer hier einige Hürden zu. Aber auch der deutsche Vorreiter studiVZ gewährt nur auf den ersten Blick die komplette Kontrolle über eigene Beiträge: So wird zwar standardmäßig die Möglichkeit einer “Exmatrikulation” mit einer Löschung aller personenbezogenen Daten angeboten, ihre Spuren werden sie dennoch hinterlassen wie in Artikel 3.3 der AGBs beschrieben:

Mit der erfolgreichen Exmatrikulation eines Nutzers wird der Account des Nutzers und alle personenbezogenen Daten des Nutzers dauerhaft gelöscht. Diejenigen Beiträge, die der Nutzer vor der Exmatrikulation über das studiVZ-Netzwerk öffentlich zugänglich gemacht hat (z.B. auf der Pinwand eines anderen Nutzers oder innerhalb einer Gruppe), bleiben nach der erfolgten Deaktivierung weiterhin abrufbar – dies jedoch ohne Angabe des Namens und mit dem Hinweis, dass der Beitrag von einem inzwischen gelöschten Nutzer stammt.

Haben Sie allerdings ihren Namen innerhalb des Beitrages genannt, womöglich mit pikanten Details, werden sie an der Pinwand ihrer Freunde für immer verewigt bleiben.

Hilfe von Profis!?

Sollten Sie sich den Aufwand bei der Löschung ungewünschter Einträge im Internet nicht selbst zutrauen, finden sich im Internet seit einiger Zeit verschiedene Anbieter, die die komfortable Löschung dieser Einträge gegen Bezahlung anbieten. Aus meiner Sicht sollte man jedoch Vorsicht walten lassen bei diesen Angeboten: Letztlich können auch diese Anbieter zunächst nur freundlich auf Webseitenbetreiber zugehen und sie um das Entfernen unliebsamer Artikel bitten, einige Anwender weisen daher auch ausdrücklich darauf hin, dass sie KEINE juristischen Mittel einsetzen werden (z.B. hier).
Die Nachfrage nach diesen Services scheint dennoch groß zu sein, auch wenn die Aussicht auf Erfolg mitunter klein sein mag. Amüsant fand ich in diesem Zusammenhang einen Eintrag im MyON-ID Blog, die zur Löschung von Daten eine Partnerschaft mit dem Dienstleister Reputation Defender eingegangen sind, selbst aber auch einen eher kritischen Blick auf das Angebot haben:

Das Löschen durch Reputation Defender ist kostenpflichtig und es besteht keine Garantie auf Erfolg. Jedoch gibt es viele Fälle in denen Reputation Defender bereits helfen konnte unliebsame Einträge zu entfernen.
[...]
Wir haben uns bei myON-ID für das Angebot entschieden, da wir etliche Anfragen von Nutzern hatten die genau diesen Service nachgefragt haben. Deshalb war die Entscheidung für uns auch von wirtschaftlichen Überlegungen geprägt.

Was bleibt: Dominate!

Es zeigt sich also, dass das Entfernen oder Kommentieren von unerwünschten Beiträgen zwar eine Möglichkeit ist, letztlich aber nicht immer zum Erfolg führt. Egal ob sie Geld für das Anschreiben von Webseitenbetreibern ausgeben oder einfach selbst eine Email verfassen: Mitunter wird es ihnen nicht gelingen diese Einträge aus dem Internet zu verbannen. In diesem Fall bleibt nur eine Möglichkeit: Sie sorgen selbst dafür, dass diese Einträge auf die hinteren Google-Plätze verwiesen werden. Im letzten Teil meiner Basics werde ich daher auf das ‘dominieren’ der Suchergebnisseite eingehen. In einem Artikel werde ich natürlich nicht das weite Feld SEO und Reputation Management abdecken können, aber ihnen einen Überblick geben und hoffentlich weiterhin Lust darauf machen das Thema SEO und Reputation Management in diesem Blog zu verfolgen.

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Online Marketing Messen in San Francisco

Veröffentlicht am So, Jul 20, 2008 von Thomas Floracks

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Kurzes Update für die kommende Woche:

Ich bin diese Woche im sonnigen Kalifornien unterwegs um in San Francisco zwei Messen zum Thema Online Marketing zu besuchen. Die Real Estate Connect legt dieses Jahr ihren Schwerpunkt auf das Thema Social Media Marketing und zeitgleich findet die SMX Local & Mobile (Search Engine Expo) statt – passend zum iPhone Hype in Deutschland. Aus Zeitgründen kann ich leider nur an der Real Estate Connect aktiv teilnehmen aber ich werde auf jeden Fall auch bei der SMX vorbeischauen und sie auf dem laufenden halten.

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Interview mit Googles Matt Cutts über SEO und Spam

Veröffentlicht am So, Jul 20, 2008 von Thomas Floracks

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Die deutsche Google Webmaster-Zentrale hat ein interessantes Interview mit Matt Cutts zum Thema Spam, SEO und die Bedeutung der Google Webmaster Tools veröffentlicht.
Das Interview mit Matt gibt’s hier zu sehen inklusive deutscher Übersetzung im Artikel.

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Was ist ein guter Link für SEO?

Veröffentlicht am Mi, Jul 16, 2008 von Thomas Floracks

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Sie wollen, dass ihr Blog oder XING Profil als Ergebnis Nummer 1 in Google für Suchen nach Ihren Namen auftaucht? Sie wollen, dass ihr Blog auf der ersten Ergebnisseite zu ihrem Lieblingsthema auftaucht? Gute Inbound-Links (Links von anderen Seiten zu ihrer eigenen Seite) sind der Schlüssel zum Erfolg. Ein Link zu ihrer Seite ist natürlich nie schlecht, aber es gibt durchaus verschiedene Kriterien für ‘gute’ und ’schlechte’ Links.

Wie erkennen Sie einen guten inbound Link? – eine kurze Checkliste.

Manche Punkte erfordern ein gewisses technisches Verständnis. Sollten Sie unsicher sein, ob ein Link gut oder schlecht ist, konsultieren Sie einen SEO Experten oder suchen Sie Rat in einschlägigen SEO Foren – insbesondere dann wenn Sie planen für einen Link Geld zu bezahlen.

  • Der Link ist ein HTML TEXTLINK und kein Icon, Banner, Flash oder eine Grafik; Test: Sie können den Linktext markieren und in ein Text Dokument einfügen.
  • Der Linktext beinhaltet Ihr Keyword, z.B. Thomas Floracks
  • Der Linktext ist nicht länger als 4 oder 5 Wörter sein; schlechter Link: Thomas Floracks der beste Blogger der Welt zum Thema Zigeunerschnitzel besser: Thomas Floracks Zigeunerschnitzel Blogger oder Zigeunerschnitzel Blog
  • Die Seite, die zu Ihnen linkt, ist relevant, z.B. sie hat sie ein verwandtes Thema zu ihrem Blog
  • Die Seite, die zu Ihnen linkt, hat eine Reputation und ist älter als ein Jahr. Hat die Homepage der Seite einen Pagerank von drei oder mehr?
  • Der Link ist in den Text oder andere redaktionelle Elemente der Webseite eingebunden und steht nicht isoliert am untersten Ende der Seite
  • Wenn ein Link die letzten vier Punkte erfüllt dann hat er auch das Potential direkten Traffic zu erzeugen, was für mich ein zentraler Punkt für einen guten Link ist. Ein guter Link erzeugt direkten Traffic unabhängig von den Suchmaschinen.
  • Wie viele andere externe Links sind auf derselben Seite? Wird ihr Link mit vielen anderen externen Links auf eine Seite gepackt, hat er weniger Wert. Vermeiden sie typische Link Seiten die "Links" oder "Sponsored Links", oder "Interessante Seiten" heißen und die eine wilde Ansammlung von Links ohne thematischen Zusammenhang darstellen.
  • Wohin linkt die Seite sonst noch? Führen die anderen externen Links zu qualitativ hochwertigen Seiten oder zu Spamming Websites? Google untersucht wohin eine Webseite linkt. Wenn eine Seite viele Links zu spam/scam Seiten ohne thematischen Bezug hat ("bad neighborhood") sinkt die Reputation der Seite und der Link, den Sie von dieser Seite erhalten, ist praktisch wertlos.
  • Für SEO muss der Link direkt sein:
    • Schauen Sie in den Quelltext der Webseite. Wenn der <a> tag ein Atribut rel=”nofollow” besitzt, ist er wertlos für SEO.
    • Wenn der Link über ein redirect script läuft ist er auch meistens wertlos für SEO, z.B. <a href=”http://www.quellseite.de/redirect.php?=http://www.ihreseite.de”>
    • Wenn der Link ein Javascript Link ist, ist er wertlos für SEO, d.h. ihr Link ist innerhalb eines OnClick=”…” Atributs anstelle des href Attributs.
    • Ein guter Link sieht im Quelltext schlicht und ergreifend so aus: <a href=”http://www.imageistalles.de/”>Reputation Management</a>.Zusätzliche Atribute wie target=”_blank” oder title=”…” schaden nicht.
  • Ein Link ist besser, wenn er in eine einzige Richtung geht – zu ihrer Seite (one-way inbound link). Wenn möglich vermeiden Sie es Links zu tauschen, ein one-way link ist wertvoller als ein reziproker Link (siehe auch weiter unten "Ein paar gedanken zum Link Tausch").
  • Die Seite von der Sie den Link bekommen ist im Index von Google und wird regelmäßig vom Google besucht. Zum Testen in die Google Suche die komplette Adresse der Seite auf der Ihr Link erscheint oder erscheinen soll zusammen mit dem Kommando "cache "eingeben. z.B.: cache:http://www.ihreseite.de/subseite/index.html Wenn das Ergebnis lautet “Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage – cache:http://www.ihreseite.de/subseite/index.html – übereinstimmenden Dokumente gefunden” heißt das, dass Google die Seite nicht im Index hat und von daher auch Ihren Link nie finden wird. Achtung: Es kann sein, dass die Seite relativ neu ist und einige Tage später indexiert wird – später nochmal nachschauen!

Ein paar Gedanken zu bezahlten Links (Link Buying)

Um direkt zum Punkt zu kommen: Google sieht den Kauf von Links um die Position in den Suchergebnissen zu beeinflussen als unerlaubte SEO Taktik an. Dennoch kann es Sinn machen einen Link zu kaufen, da es besonders für neue Seiten schwer ist im Markt Fuss zu fassen. Man muss sich nur an ein paar grundlegende Spielregeln halten. Die oben genannten Regeln gelten auch für einen gekauften Link.

Was muss man sonst noch beachten, wenn eine Webseite bereit ist nur gegen Bezahlung zu ihnen zu linken?

  • Bestehen Sie darauf das der Webmaster Ihren Link in eine thematisch relevante Seite einbindet, am besten innerhalb eines Textabschnitts. Ein Text Link im normalen Text Fluss mit ihren Keywords ist praktisch unmöglich als gekaufter Link zu erkennen.
  • Vermeiden Sie es bei Link Brokern zu kaufen aus zwei Gründen:
    • Die gekauften Links sind oftmals einfach zu als solche zu erkennen
    • Selbst wenn der gekaufte Link dem Googlebot nicht auffällt, kann ihr Mitbewerber einen Spam Report an Google schicken, so dass ihre gekauften Links nicht mehr für das Ranking ihrer Seite berücksichtigt werden
  • Wenn Sie einen Link in einem Verzeichnis kaufen, achten Sie darauf, dass ihr Link in der thematisch passenden Kategorie gelistet wird und dass die Seite auf der Sie den Link kaufen im Google Index ist. Suchen sie wenn möglich Nischen Verzeichnisse in Ihrer Branche oder Themenbereich – wenn ihre Seite wirklich relevant ist, gibt es den Link vielleicht sogar umsonst.

Ein paar Gedanken zum Link Tausch

Auch hier gelten die oben genannten Regeln. Ein Tausch mir einer thematisch relevanten Seite hilft auf jeden Fall ihrem Ranking, wenn auch nicht so sehr wie ein one-way inbound Link. Tauschen Sie nie Links mit Spam Seiten oder Verzeichnissen – das zerstört ihre Reputation in den Suchmaschinen. Tauschen Sie keine Links mit Seiten, die nicht mit dem Thema ihrer Seite zu tun haben, da der Nutzen dieser Links sehr gering ist und sie mit irrelevanten Links wiederum ihre Reputation senken.

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