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Mein Bild im Netz – Die Zweite

Veröffentlicht am Mi, Mai 21, 2008 von Sascha Cremer

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Der erste Schritt ist gemacht, Google ist mittlerweile gnädiger mit meinem Online Image und ich muss nicht mehr über irgendwelche Brandstifter Anschläge meines Namensvetters im Netz lesen. Der negative Eintrag ist komplett entfernt und nach einer knappen Woche Wartezeit auch aus dem Google Cache verschwunden.

Dafür ist natürlich nicht Google verantwortlich, sondern ich selbst. In diesem Fall war meine Online PR in eigener Sache noch recht einfach. Urheber der Seite anschreiben, freundlich den Fall erklären – und ein Tag später ist der Name durch ein neutrales XXX ersetzt (Danke nochmal, Andi!). Jetzt sieht mein Online Image fast schon beruflich professionell aus, bereits an zweiter Stelle darf ich mich jetzt über einen Eintrag in professioneller Sache freuen, sogar komplett mit einem seriösen Bild. Einzig stayfriends.de ranked noch über mir, irgendein Kölner Sascha den ich in den nächsten Wochen versuchen werde von seiner Spitzenposition zu verbannen ,-).

Übrigens: Yahoo ist mir schon freundlicher gesonnen, hier stehe ich bereits auf Platz 1 und 2. Interessanterweise taucht hier auch mein offizielles Xing Profil auf, das Google z.Zt. noch gänzlich ignoriert.

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Mein Bild im Netz

Veröffentlicht am Do, Mai 15, 2008 von Sascha Cremer

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Er ging und war nie wieder gesehen…geblieben ist mir ein Brandfleck, so groß wie nen Schuhabdruck auf dem Teppich, mein Monitor, war nen riesen Stück weggeschmolzen..und meine ganzen DVD’s die ich ihm mal lieh, kann man kaum noch angucken [...] Gut … er schuldet mir aber noch Geld, für ein sehr teures Gehäuse.. [...] Drohungen lasse ich mir nicht bieten!! Und das wird er zu spüren bekommen, wenn wir uns je nochmal sehen sollten!! Ansonsten sage ich lebe Wohl Sascha Cremer!!



Das war mein Online Image, Platz #1 der Google Suche nach meinem Namen. Wenig schmeichelhaft, zumal ich weder den Urheber dieser Seite kenne noch weiß welcher Namensvetter von mir soviel Zorn auf sich gezogen hat. Dennoch: Das war meine Online Reputation und der Moment an dem ich mich entschloss, mich in Zukunft und in diesem Blog mit dem Thema Online PR zu beschäftigen. Das nicht ich in dem zitierten Eintrag angesprochen wurde weiß ich natürlich, aber was ist mit dem Personalchefs eines Unternehmens, bei dem ich mich bewerbe? Oder mit einem Flirt, der vor dem nächsten Treffen spaßeshalber meinen Namen bei Google eingibt?

Ein Image besitzt mittlerweile fast jeder im Netz. Begriffe wie Googlability, eReputation oder Online Reputation finden sich immer häufiger in der Presse – wirklich Gedanken über das eigene Image machen sich aber weiterhin die wenigsten. Ohne über Konsequenzen nachzudenken werden munter Partybilder veröffentlicht, politische Einstellungen breitgetreten oder persönliche Kontaktdaten veröffentlicht. Im Web 2.0 wird jeder zum Autor und veröffentlicht weltweit. Und nicht nur er, sondern auch die eigenen Freunde schreiben munter über das letzte Party-Wochenende, Bilder inklusive. Was zunächst als unwichtig erscheint, führt fast sicher irgendwann zu Problemen – mitunter wird man erst nach Jahren von vergangenen Jugendsünden eingeholt (wie zum Beispiel hier).

Die Frage ist: Wie kann man sein eigenes Image steuern? Negatives verhindern, positives in den Mittelpunkt rücken? Darüber macht sich dieses Blog Gedanken.

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